1949 gegründet, versammelt die Stiftung 20. Juli 1944 Angehörige der Männer und Frauen aus dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime. Zunächst kämpfte sie für die materielle und rechtliche Unterstützung der Familien. Gleichzeitig setzte sie sich für die Rehabilitierung der Widerständler und Widerständlerinnen ein, die in der jungen Bundesrepublik teilweise offen diffamiert und von einer Mehrheit der Deutschen skeptisch bis ablehnend beurteilt wurden. 

Heute verfolgt die Stiftung das Anliegen, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken, indem sie Kenntnisse über den Widerstand in seiner ganzen Breite und Vielfalt vermittelt. Dabei arbeitet sie eng mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen. Zudem veranstaltet sie gemeinsam mit der Bundesregierung die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee.

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Aktuelles und Veranstaltungen

Ausstellungen zum Verleih

Ausstellungen zum Verleih

Die Stiftung bietet kostenfrei Ausstellungen zur Präsentation vor Ort an. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Service/Ausstellungen".

Ausstellungseröffnung
Stiftung 20. Juli 1944

Ausstellungseröffnung

Freitag, 9. November 2018, 12 Uhr

Eröffnung der Ausstellung "Was konnten sie tun?" durch Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück. In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Ort: Europäisches Gymnasium Bertha-von-Suttner, Reginhardstr. 172, 13409 Berlin-Reinickendorf

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand aufschlussreicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Archive werden gleichsam lebendig, Geschichten werden erzählt und mit schriftlichen, bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. So soll in impressionistischen Skizzen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 gegeben werden, aber auch Eindrücke zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangegenen Jahrzehnten.

Trebbow – Ort der Verschwörung. Und ein spät zugestellter Brief

Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg war in den Jahren, die auf den Attentatsversuch am 20. Juli 1944 hinführten, zunehmend zu einer der zentralen Gestalten der Verschwörung geworden. Aus einer nationalkonservativen Familie des preußischen Hochadels stammend, war sein Weg in den Widerstand nicht selbstverständlich. Aufgewachsen war er in Mecklenburg auf Schloss Tressow, gemeinsam mit seinen vier Brüdern und seiner Schwester Elisabeth, genannt Tisa, die Künstlerin geworden und 1934 mit ihrem jüdischen Ehemann nach England emigriert war. Sie war von Anbeginn eine Gegnerin der Nazis und empfand sich als Sozialistin.

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Reden

Mit Ansprachen, Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern wird seit 1952 vornehmlich in Berlin am 20. Juli an die Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 erinnert und deren Vorbildfunktion für die Gegenwart herausgehoben. Federführend sind dabei die Stiftung 20. Juli 1944 und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

20.07.2018
Zukunft braucht Erinnern
Quelle: Torsten Hansen
Pater Klaus Mertes SJ

Hingabe - Verrat - Gewissen

Dr. Axel Smend

Totengedenken

Michael Müller

Gegen Unrecht vorgehen

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Wachsam bleiben ist eine Botschaft der heutigen Gedenkfeier

22.11.2016
Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld

„Sippenhaft“ in Bad Sachsa

Dr. Axel Hartmann

Ein Ort der Erinnerung

20.07.2016
Dr. Axel Smend

Totengedenken

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Das Erbe des Widerstands bewahren

Dr. Barbara Hendricks

Handeln für ein friedliches Europa