1945 als Hilfswerk 20. Juli 1944 gegründet, versammelt die heutige Stiftung 20. Juli 1944 Angehörige der Männer und Frauen aus dem Widerstand gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime. Zunächst kämpfte sie für die materielle und rechtliche Unterstützung der Familien. Gleichzeitig setzte sie sich für die Rehabilitierung der Widerständler und Widerständlerinnen ein, die in der jungen Bundesrepublik teilweise offen diffamiert und von einer Mehrheit der Deutschen skeptisch bis ablehnend beurteilt wurden. 

Heute verfolgt die Stiftung das Anliegen, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken, indem sie Kenntnisse über den Widerstand in seiner ganzen Breite und Vielfalt vermittelt. Dabei arbeitet sie eng mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen. Zudem veranstaltet sie gemeinsam mit der Bundesregierung die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee.

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Aktuelles und Veranstaltungen

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 26. September 2019, 19 Uhr

Andreas von Mettenheim:
Carl Wentzel-Teutschenthal 1876-1944
Ein Agrarunternehmer im Widerstand

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin

Zur Einladung.

Szenische Lesung mit Musik
© Maren Glockner

Szenische Lesung mit Musik

9. November 2019, 20 Uhr

WIDERSTAND IN BERLIN
von der Reichspogromnacht bis Kriegsende

Sprecher:
Martina Gedeck, Hanns Zischler
Aysima Ergrün, Eidin Jalali
Lukas Huber, Till Timmermann
Domorganist Andreas Sieling, Orgel

Ort: Berliner Dom

Der Vorverkauf läuft. Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier.

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand aufschlussreicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Archive werden gleichsam lebendig, Geschichten werden erzählt und mit schriftlichen, bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. So soll in impressionistischen Skizzen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 gegeben werden, aber auch Eindrücke zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangegenen Jahrzehnten.

Trebbow – Ort der Verschwörung. Und ein spät zugestellter Brief

Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg war in den Jahren, die auf den Attentatsversuch am 20. Juli 1944 hinführten, zunehmend zu einer der zentralen Gestalten der Verschwörung geworden. Aus einer nationalkonservativen Familie des preußischen Hochadels stammend, war sein Weg in den Widerstand nicht selbstverständlich. Aufgewachsen war er in Mecklenburg auf Schloss Tressow, gemeinsam mit seinen vier Brüdern und seiner Schwester Elisabeth, genannt Tisa, die Künstlerin geworden und 1934 mit ihrem jüdischen Ehemann nach England emigriert war. Sie war von Anbeginn eine Gegnerin der Nazis und empfand sich als Sozialistin.

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Reden

Mit Ansprachen, Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern wird seit 1952 vornehmlich in Berlin am 20. Juli an die Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 erinnert und deren Vorbildfunktion für die Gegenwart herausgehoben. Federführend sind dabei die Stiftung 20. Juli 1944 und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

29.08.2019
10.08.2019
09.08.2019
Vizeadmiral Andreas Krause

Kranzniederlegung in Plötzensee

20.07.2019
Gemeinsam statt allein
© Monika Lawrenz
Dr. Angela Merkel

Gemeinsam statt allein

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Engagieren wir uns jetzt

Dr. Axel Smend

Totengedenken

Michael Müller

Ermutigung und Mahnung

19.07.2019
Dr. Wolfgang Huber

Sind wir noch brauchbar?

20.07.2018
Zukunft braucht Erinnern
© Torsten Hansen
Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück

Wachsam bleiben ist eine Botschaft der heutigen Gedenkfeier

Michael Müller

Gegen Unrecht vorgehen

Dr. Axel Smend

Totengedenken

Pater Klaus Mertes SJ

Hingabe - Verrat - Gewissen