„Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts.“

Aus dem Entwurf einer Regierungserklärung von Ludwig Beck und Carl Friedrich Goerdeler, verfasst im Sommer 1944. Nach dem geglückten Attentat auf Hitler sollte sofort eine neue Regierung gebildet und deren Ziele proklamiert werden.

Vor dem Hintergrund des Gedenkens an den Kampf gegen die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft verfolgt die Stiftung 20. Juli 1944 das Anliegen, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken. Dabei vermittelt sie, in enger Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie Partnerstiftungen und -schulen und der Bundeswehr, Kenntnisse über den Widerstand in seiner ganzen gesellschaftlichen Breite und weltanschaulichen Vielfalt. Zudem veranstaltet sie gemeinsam mit der Bundesregierung die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee.

Aktuelles und Veranstaltungen

Wichtiger Hinweis!
© pixabay

Wichtiger Hinweis!

Nach den aktuellen Beschlüssen bleiben die Berliner Kultureinrichtungen voraussichtlich bis mindestens 18. Januar 2021 geschlossen. Davon ist auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand betroffen, so dass die Geschäftsstelle der Stiftung ebenfalls zur Zeit nicht besetzt ist. 

Sie erreichen die Stiftung am einfachsten per Mail unter frey@stiftung-20-juli-1944.de.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen im Jahr 2021 und wünchen Ihnen und Ihren Familien eine gesunde Adventszeit!

Neue Dauerausstellung der Gedenkstätte Stille Helden
© Gedenkstätte Stille Helden

Neue Dauerausstellung der Gedenkstätte Stille Helden

Am 23. Oktober 2020 eröffnete Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters die neue Daueraustellung der Gedenkstätte Stille Helden: "Widerstand gegen die Judenverfolgung in Europa 1933 bis 1945".

Detaillierte Informationen über die Ausstellung, deren Besuch und Videos zur Eröffnung finden Sie auf der Webseite.

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand aufschlussreicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Archive werden gleichsam lebendig, Geschichten werden erzählt und mit schriftlichen, bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. So soll in impressionistischen Skizzen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 gegeben werden, aber auch Eindrücke zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangegenen Jahrzehnten.

Trebbow – Ort der Verschwörung. Und ein spät zugestellter Brief

Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg war in den Jahren, die auf den Attentatsversuch am 20. Juli 1944 hinführten, zunehmend zu einer der zentralen Gestalten der Verschwörung geworden. Aus einer nationalkonservativen Familie des preußischen Hochadels stammend, war sein Weg in den Widerstand nicht selbstverständlich. Aufgewachsen war er in Mecklenburg auf Schloss Tressow, gemeinsam mit seinen vier Brüdern und seiner Schwester Elisabeth, genannt Tisa, die Künstlerin geworden und 1934 mit ihrem jüdischen Ehemann nach England emigriert war. Sie war von Anbeginn eine Gegnerin der Nazis und empfand sich als Sozialistin.

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Dabei wird die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Kampfs gegen die nationalsozialistische Diktatur und auch die Vorbildfunktion dieses Kampfes für die Gegenwart herausgehoben.

Philipp von Schulthess u. Antje Vollmer am 20. Juli 2020

Vorschau
© Stiftung 20. Juli 1944

"Was wäre Deutschland ohne den 20. Juli 1944? Kann ein Unterfangen, das so umfassend gescheitert ist, überhaupt einen Sinn oder gar eine historische Bedeutung haben?
Direkt nach dem 2. Weltkrieg, ab dem 8. Mai 1945, waren die Familien der beteiligten Widerstandskämpfer, wie auch die überlebenden Verschwörer, vielfach allein, wenn sie in quälenden Tagen und Nächten Antworten auf diese Frage suchten. Eingeschlossen in ihre Familiengeschichte und Trauer. Auch 75 Jahre danach suchen wir noch Antworten..."
Rede lesen

 

20.07.2020
Totengedenken
© Stiftung 20. Juli 1944
Dr. Axel Smend

Totengedenken

20.07.2019
Gemeinsam statt allein
© Monika Lawrenz
Dr. Angela Merkel

Gemeinsam statt allein

20.07.2018
Zukunft braucht Erinnern
© Torsten Hansen