„Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts.“

Aus dem Entwurf einer Regierungserklärung von Ludwig Beck und Carl Friedrich Goerdeler, verfasst im Sommer 1944. Nach dem geglückten Attentat auf Hitler sollte sofort eine neue Regierung gebildet und deren Ziele proklamiert werden.

Vor dem Hintergrund des Gedenkens an den Kampf gegen die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft verfolgt die Stiftung 20. Juli 1944 das Anliegen, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken. Dabei vermittelt sie, in enger Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie Partnerstiftungen und -schulen und der Bundeswehr, Kenntnisse über den Widerstand in seiner ganzen gesellschaftlichen Breite und weltanschaulichen Vielfalt. Zudem veranstaltet sie gemeinsam mit der Bundesregierung die jährliche Gedenkfeier am 20. Juli im Hof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee.

Aktuelles und Veranstaltungen

Szenische Lesung
© Karel Kühne

Szenische Lesung

09. November 2021, 20 Uhr

"Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht..." Szenische Lesung mit Musik zum Widerstand in Berlin von der Reichspogromnacht bis Kriegsende. Mit Martina Gedeck und Hanns Zischler u.a.

Ort: Zeche Zollverein, Essen

Weitere Informationen und Tickets hier.

 
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Isernhagener Gespräche
© St. Philippus-Kirchengemeinde Hannover

Isernhagener Gespräche

22. Oktober 2021 um 18 Uhr

Vortrag von Dr. Axel Smend: "Zwei Diktaturen auf deutschem Boden im 20. Jahrhundert - Christen im Widerstand"

Ort: St. Philippus-Kirchengemeinde, Gemeindehaus Große Heide 17B, 30657 Hannover-Isernhagen-Süd

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Lebendiges Archiv

Briefe, Fotos, Tagebücher, Dokumente – anhand aufschlussreicher Materialien werden Familienarchive zum Sprechen gebracht. Die Archive werden gleichsam lebendig, Geschichten werden erzählt und mit schriftlichen, bildlichen Zeugnissen aus den Familiennachlässen dokumentiert. So soll in impressionistischen Skizzen Einblick in das Schicksal der Angehörigen nach 1945 gegeben werden, aber auch Eindrücke zum Umgang mit dem Erbe des Widerstands in den vergangegenen Jahrzehnten.

Ein Flug in die Vergangenheit

ADOLF REICHWEIN ging Anfang der 30er Jahre in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und wurde 1940 Mitglied des „Kreisauer Kreises“. Seine Tochter Sabine erinnert sich an den begeisterten Piloten und träumt von einem letzten Flug mit ihm in Vergangenheit und Gegenwart.

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Reden und Ansprachen

Der 20. Juli 1944 ist ein zentraler Bezugspunkt in der Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit Beginn der 1950er Jahre finden in Bonn und Berlin regelmäßig Gedenkfeiern statt. Mit Ansprachen wird der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht sowie der Menschen, die sich in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur zur Wehr setzten. Dabei wird die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Kampfs gegen die nationalsozialistische Diktatur und auch die Vorbildfunktion dieses Kampfes für die Gegenwart herausgehoben.

Hubertus Heil am 20. Juli 2021

Vorschau
© Stiftung 20. Juli 1944

"Es war eine Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte, als der Staatsanwalt Fritz Bauer 1952 öffentlich für die Ehre die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 eintrat. Acht Jahre nach dem gescheiteren Umsturz schaute die Öffentlichkeit mit Spannung auf das Landgericht in Braunschweig. Denn hier wurde keine einfache Strafsache verhandelt, sondern nichts weniger als ein hochsensibles Kapitel deutscher Geschichte..."
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20.07.2021
Totengedenken
Dr. Axel Smend

Totengedenken

20.07.2020
Ansprache
© Stiftung 20. Juli 1944
Philipp von Schulthess

Ansprache

20.07.2019
Gemeinsam statt allein
© Monika Lawrenz
Dr. Angela Merkel

Gemeinsam statt allein